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NachrichtAusbildungsvertrag kündigen

Ausbildungsvertrag kündigen

Es ist nicht schwer, deinen Ausbildungsvertrag zu kündigen

Irgendwie fangen viele unserer Artikel immer gleich an: wir wissen, dass es viele Gründe gibt, wieso man einen Vertrag kündigen muss oder möchte. Auch bei einem Ausbildungsverhältnis ist das nichts Anderes, vielleicht gefällt dir deine Stelle nicht mehr, deine Lebensumstände haben sich geändert oder du hast etwas gefunden, das besser zu dir passt.

Dein Ausbildungsvertrag kann von dir, aber auch von deinem Ausbilder gekündigt werden.

Die Frage, die sich zuerst stellt, ist ob du noch in der Probezeit bist, oder dich bereits in der regulären Ausbildungszeit befindest. Deiner Antwort darauf entsprechend muss bei der Kündigung vorgegangen werden.

So kündigst du deinen Ausbildungsvertrag in der Probezeit

Die Probezeit einer Ausbildung ist dazu gedacht, dass sich der Azubi und der Ausbildende miteinander vertraut machen können, und das Arbeitsumfeld und die Stärken und Schwächen des Auszubildenden kennengelernt werden können.

Eine Kündigung während der Probezeit ist um einiges einfacher als eine Kündigung, wenn du dich bereits im festen Ausbildungsverhältnis befindest.

Während der Probezeit kannst du deinen Ausbildungsvertrag ohne die Einhaltung einer Frist beenden. Das steht im §22 Berufsbildungsgesetzes geschrieben. Auch dein Ausbildungsbetrieb kann dich fristlos entlassen.

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen, das bedeutet, dass eine originale Unterschrift von dir erforderlich ist, und das Kündigungsschreiben per Post zugestellt werden sollte.

Wenn du dich bereits in der regulären Ausbildungszeit befindest, kündigst du so

Sobald du dich nicht mehr in der Probezeit befindest, gibt es drei Möglichkeiten, das Ausbildungsverhältnis zu beenden. Über alle drei wollen wir nun berichten.

Wichtig bei jeder Art von Kündigung: ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis muss immer schriftlich gekündigt werden! An diese Regel solltest du dich unbedingt halten, wenn du deinen Vertrag ordnungsgemäß beenden möchtest.

Die fristlose Kündigung: Diese Art der Kündigung ist nur möglich, wenn ein schwerer Gesetzesverstoß vorliegt, und kann sowohl von dir als auch von deinem Ausbilder ausgesprochen werden. Aus der Sicht des Ausbilders wäre ein solcher Verstoß zum Beispiel das mehrfache Schwänzen der Berufsschule oder ein Diebstahl, der im Betrieb begangen wird. Von Seiten des Auszubildenden können Verstöße wie Beschimpfungen, Misshandlung oder sogar Schläge geltend gemacht werden.

Um die Möglichkeit der Besserung zu gewähren, muss der Ausbilder dem Azubi eine Abmahnung zukommen lassen. Sind dem Ausbilder die Verstöße seit mehr als zwei Wochen bekannt, ist die fristlose Kündigung ungültig.

Die ordentliche Kündigung: Als Auszubildender kannst du dein Ausbildungsverhältnis mit einer ordentlichen Kündigung beenden. Diese ist mit einer Frist von 4 Wochen verbunden, nach denen die Kündigung ihre Gültigkeit hat und du das Arbeitsverhältnis verlassen kannst. Anschließend kannst du eine neue Ausbildung anfangen, oder einen anderen Bildungsweg einschlagen.

Der Aufhebungsvertrag: Zwischen deinem Ausbilder und dir kann es auch zu dem Einverständnis kommen, das Ausbildungsverhältnis nicht weiter fortzusetzen. Bei dem Aufhebungsvertrag handelt es sich also nicht wirklich um eine „richtige“ Kündigung. Ein solcher Vertrag kann nur mit der Zustimmung des Ausbilders zustande kommen und ist zum Beispiel dann wichtig, wenn du deine Ausbildung in einem anderen Betrieb fortsetzen möchtest.

Noch ein Tipp zum Schluss

An jedem Arbeitsplatz kann es zu Unstimmigkeiten und Problemen kommen. Das schafft manchmal Frust. Dennoch solltest du deine Kündigung nicht voreilig erteilen und zuerst eine neue Lehrstelle suchen, bevor du dein Ausbildungsverhältnis beendest. Wenn du dich in deiner jetzigen Lehrstelle unrechtmäßig behandelt fühlst und Hilfe bei deiner Kündigung brauchst, kannst du dich jederzeit an das Team der BenchoBox wenden, wir helfen dir gern.

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Mein Name ist Tobias Dziuba. Ich bin Online-Marketing-Manager bei BenchoBox

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