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NachrichtUntermieter kündigen

Untermieter kündigen

Dem Untermieter den Mietvertrag kündigen

Du kannst als Mieter einer Wohnung deine Wohnung (oder nur Teile davon) an eine weitere Person untervermieten. Dazu brauchst du allerdings die Zustimmung deines Vermieters. Das ist zum Beispiel von Vorteil, wenn du eine Wohngemeinschaft gründen möchtest und der Vermieter nicht mit jeder Partei einen einzelnen Vertrag abschließen möchte.

Ein Untermietvertrag wird rechtlich gesehen als ein regulärer Mietvertrag gehandelt. Eine Ausnahme gibt es nur bei den unterschiedlichen Kündigungsfristen. Außerdem ist es von Bedeutung, dass auch ein Untermietvertrag schriftlich festgehalten wird, denn eine mündliche Abmachung ist nicht gültig. Die Pflichten eines Untermieters gegenüber dem Vermieter sind die gleichen, wie bei einem normalen Mieter.

Wie also solltest du vorgehen, wenn du deinem Untermieter seinen Vertrag kündigen willst? Wir erklären dir in diesem Blogbeitrag, worauf du achten musst und wie du dabei vorgehst.

Die ordentliche Kündigung eines Untermieters

Eine Kündigung ist immer dann ordentlich, wenn sie mit der Einhaltung von Fristen und Kündigungsvorgaben einhergeht, also im Grunde etwas, dass ein wenig Planung bedarf. Bei einer außerordentlichen Kündigung gelten andere Regeln, auf die wir weiter unten eingehen werden.

Bei einer ordentlichen Kündigung kommt es darauf an, ob du deine komplette Wohnung oder nur einen Teil davon an jemand anderen weitervermietest.

Die komplette Wohnung ist vermietet worden

Wenn du deine gesamte Wohnung an den Untermieter vermietest hast, besteht der gleiche Mietschutz wie auch zwischen deinem Vermieter und dir. Das bedeutet, dass du das Mietverhältnis nur dann kündigen kannst, wenn du ein berechtigtes Interesse nach §573 im BGB vorweisen kannst.

Solch ein Interesse ist zum Beispiel der Eigenbedarf an deiner Wohnung. Nähere Informationen zu diesem Thema kannst du hier in einem anderen Post auf unserem Blog nachlesen (

Kein Grund für eine ordentliche Kündigung ist es allerdings, wenn dein Vermieter dir das Hauptmietverhältnis kündigt. Das hat keine Auswirkungen auf das Untermietverhältnis, dein Vermieter kann in diesem Fall einen neuen Mietvertrag mit deinem alten Untermieter schließen. Du kannst auch den Auszug deines Untermieters verlangen.

Sollte eine ordentliche Kündigung in Frage kommen, musst du eine Kündigungsfrist von 3 Monaten auf jeden Fall einhalten. Das Kündigungsschreiben muss deinem Untermieter bis spätestens zum dritten Werktag des Monats zugestellt sein, ansonsten verschiebt sich die Kündigungsfrist um einen Monat nach hinten.

Nur einzelne Räume wurden vermietet

Der obere Fall beschreibt die Regeln, wenn du deine komplette Wohnung an jemand anderen vermietet hast. Selbstverständlich kannst du auch nur einen oder mehrere Räume des Mietobjekts weitervermieten. In diesem Fall wird zwischen möblierten und unmöblierten Wohnungen unterschieden.

Die vermieteten Zimmer sind möbliert

Wenn die Räume mit deinen Möbeln ausgestattet sind, bedarf es keinem berechtigten Interesse, um den Untermieter aus den Zimmern zu verbannen. Die Kündigungsfrist wird sogar verkürzt: der Mieter, aber auch der Untermieter, können jeweils bis zum 15. des Monats zum Monatsende das Mietverhältnis kündigen.

Die vermieteten Zimmer sind unmöbliert

Auch wenn sich keine deiner Möbel in den Zimmern befinden, bedarf es auch hier kein berechtigtes Interesse, damit du deinem Untermieter kündigen kannst. Das dient deinem Schutz, denn theoretisch könntest du ja ebenfalls in der Wohnung leben und dich von deinem Untermieter gestört fühlen.

In diesem Fall verlängert sich jedoch die Kündigungsfrist, damit der Untermieter noch genügend Zeit hat, sich eine neue Bleibe und eine Unterkunft für seine Möbel zu suchen. Die Frist wird auf mindestens 6 Monate erhöht. Falls doch ein berechtigtes Interesse an der Kündigung besteht, gilt die reguläre Frist von 3 Monaten.

Die außerordentliche Kündigung eines Untermieters

Wenn es einen wichtigen Grund gibt, kannst du das Mietverhältnis ohne die Einhaltung von Fristen kündigen. Allerdings ist es manchmal etwas schwer genau festzulegen, wann ein solcher Grund vorliegt. Einige der Gründe, die in diese Kategorie fallen sind Vertragsverletzungen, die Einschränkung der Privatsphäre des Mieters durch den Untermieter, oder wenn ein Fortbestand des Mietverhältnisses für eine der beiden Parteien unzumutbar ist.

Wenn du eine außerordentliche Kündigung versendest, muss dies bis zum 15. des aktuellen Monats geschehen, damit der Untermieter das Mietobjekt bis zum Monatsende verlassen muss. Falls du diese Frist versäumst, ist die Kündigung erst für den darauffolgenden Monat wirksam.

Was sollte ich nach der Kündigung bedenken?

Damit es am Ende der Vertragslaufzeit keinen Verdruss gibt, denk daran: auch dein Untermieter muss von ihm verursachte Mängel innerhalb einer gewissen Frist ausbessern. Das betrifft in der Regel besonders „Schönheitsreparaturen“, denn du haftest gegenüber deinem eigenen Vermieter für alle Schäden, die dein Untermieter im Mietobjekt verursacht. Deswegen solltest du darauf achten, dass die Räumlichkeiten in einem besenreinen und ordentlichen Zustand an dich übergeben werden, damit du später nicht auf den Kosten sitzenbleibst.

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Mein Name ist Tobias Dziuba. Ich bin Online-Marketing-Manager bei BenchoBox

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